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#BarrierefreiPosten

Die Sozialen Medien werden immer beliebter. Sehr viele Menschen nutzen Twitter, Instagram und Facebook um mit zu diskutieren, sich zu informieren und auch, um auf die eigene Arbeit aufmerksam zu machen. Wir wollen lernen, wie wir sozialen Medien barrierefrei gestalten können. Wie muss ein Posting aussehen, damit es barrierefrei ist? Wohin mit der Bildbeschreibung bei Instagram? Und wie kann man ein Video untertiteln? Mit praktischen Übungen und Tipps lernen wir, wie wir mit normalen Apps und ohne viel Schnickschnack ein Posting erstellen, das für möglichst viele Menschen zugänglich ist. 

Der Workshop wird von der Initiative #BarrierefreiPosten angeboten. Die junge Initiative aus Expert*innen besteht aus Menschen mit und ohne Behinderungen, die sich beruflich und privat mit Barrierefreiheit beschäftigen. Neben der digitalen Arbeit stehen sie für Workshops, Keynotes und Podien zur Verfügung. Alles über und mit #barrierefreiPosten gibt es seit 2019 – überall, wo es Hashtags gibt.

Sensibilisierung: digitale Barrierefreiheit

Wie wirken sich Behinderungen auf die Technik-Nutzung aus? Wie arbeiten Menschen mit Behinderung am Computer? Warum sollten Anwendungen und Inhalte barrierefrei sein? Das Thema digitale Zugänglichkeit ist nicht leicht zu überblicken. Viele Barrieren sind nicht ohne weiteres nachvollziehbar. Wir lernen in dieser Schulung, auf welche Barrieren unterschiedliche Menschen mit Behinderung im Internet stoßen und wie wir mit einfachen Mitteln Barrieren vermeiden können.

Domingos de Oliveira ist ursprünglich Diplom-Politikwissenschaftler. In einer Weiterbildung zum Online-Redakteur lernte er Webseiten zu gestaltet. Er wurde von vielen Kunden gebeten, Webseiten und PDF auf Barrierefreiheit zu prüfen. Obwohl selber blind, konnte er mit dem Begriff gar nichts anfangen. Deshalb begann er sich in das Thema einzuarbeiten und begeistert seitdem andere Menschen für digitale Barrierefreiheit.

Diskriminierungsfrei Sprechen 2: Fokus Gender

Der Workshop ist ausgebucht! Wir veröffentlichen bald die nächsten Veranstaltungs-Termine.

In diesem Workshop erklärt Lena Dirscherl was gendersensible Sprache ist und warum sie für uns relevant sein kann. Zudem lernen wir verschiedene Tipps und Tricks, die wir in unseren Sprachgebrauch übernehmen können. Neben Positivbeispielen aus der aktuellen Medienlandschaft gibt es auch praktische Übungen und Anregungen. Alle Teilnehmenden erhalten am Ende ein Workbook als PDF mit weiterführenden Links und Artikeln und Übungen mit Lösungsblättern. Teilnehmer:innen-Beschränkung: 12

Lena Dirscherl (xier / they / sie) arbeitet freiberuflich in den Bereichen Illustration, Comic und Sensitivity Reading. Seit 2016 postet Dirscherl unter dem Namen BoPoLena jede Woche eine Body Positivity Illustration auf Instagram. Mittlerweile hat der Account eine Reichweite von mehr als 16.000 Followern. Bei Illustrationsaufträgen achtet Dirscherl sehr auf Intersektionalität und versucht Kund:innen in diese Richtung zu sensibilisieren und zu beraten. Dirscherl ist pansexuell und nicht-binär. 

Diskriminierungsfrei Sprechen 1: Fokus Rassismus

Der Workshop ist ausgebucht! Wir veröffentlichen bald die nächsten Veranstaltungs-Termine.

Rassismus ist überall in unserer Gesellschaft. Doch was genau ist Rassismus? Der Workshop zeigt, inwiefern wir alle rassistisch sozialisiert sind und wie wir Rassismus besser erkennen und benennen können. Dabei werden sowohl die individuelle als auch die institutionelle und strukturelle Ebenen thematisiert. Außerdem werden häufig vorkommende Begriffe wie “Tone Policing” und “Othering” verständlich erklärt. Wie können wir aktiv gegen Rassismus vorgehen? Was tun, wenn ich mich selbst rassistisch verhalte? Gemeinsam erarbeiten wir uns Antworten zu diesen Fragen und lernen wie wir uns sensibler und bewusster verhalten können. Teilnehmer:innen-Beschränkung: 12

Yvonne Tang (sie/ihr) ist Chinesische Deutsche und hat ihren M.A. in Transcultural Studies an der Universität Heidelberg gemacht. In ihrer Freizeit engagiert sie sich ehrenamtlich, indem sie Pat*innenbriefe von Plan International und Artikel für Cap Anamur übersetzt, und ist auch bei der (post)migrantischen Selbstorganisation korientation aktiv. Bei DisCheck überprüft sie Medieninhalte, um diese diskriminierungssensibel und intersektional zu gestalten.

Veranstaltungsplanung: barrierefrei, intersektional

Wir wollen, dass Kulturveranstaltungen barrierefrei und intersektional werden! Was es dafür braucht, müssen wir – wie viele andere – erst lernen. Mit der Auftaktveranstaltung der Online-Reihe „live dabei barrierefrei!“ lädt das Team von Familia*Futura Festival-Organisator:innen und Kulturschaffende ein, miteinander in einen Austausch über digitale Barrierefreiheit und intersektionale Veranstaltungsplanung zu gehen. Gemeinsam wollen wir Fragen beantworten wie: Welche Maßnahmen zur Enthinderung gibt es überhaupt? Was sind Schwierigkeiten und Chancen von digitaler Barrierefreiheit? Was braucht es für eine respektvolle und achtsame Zusammenarbeit zwischen Personen mit und ohne Behinderungen. Was braucht es, um nicht nur die Rezeption von Kunst, sondern auch künstlerische Produktionsprozesse strukturell zugänglicher und diverser aufzustellen? Neben Diskussionsrunden zu diesen Themen, werden eingeladene Expert:innen ihren Erfahrungen in 15-minütigen Impulsen teilen.

Mit dabei: Megha Kono-Patel (Stadt-Dramaturgin Schauspiel Dortmund), Matthias Huber (Dramaturg mit Fokus auf Audiodeskription, Leipzig), Pernille Sonne (Nichtsehende Audiodeskriptions-Autorin, Leipzig), Rolf Emmerich (Organisator Sommerblut Festival, Köln).

Das Netzwerktreffen richtet sich an Festival-Teams, Spielstätten-Leitungen, Künstler:innen, Kollektive, Aktivist:innen und Interessens-Verbände.